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Wer wir sind und was wir tun.

Team

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Profis in ihrem Fach. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner.

Angebote

Unser Ziel ist es, individuell auf unsere Teilnehmer zugeschnittene Methoden einzusetzen – ausführlich, fundiert und ansprechend vermittelt – ganz gleich ob Europaseminare, Planspiele, Vorträge oder Publikationen.

Seminare

Wir planen, organisieren und veranstalten Seminare sowohl in ganz Bayern als auch in verschiedenen europäischen Städten und machen Europa-Politik anschaulich.

Akademie

Bereits seit 1976 führen wir Seminare mit europapolitischem Schwerpunkt für Jugendliche und Erwachsene durch – überparteilich und konfessionell ungebunden.

Eine Auswahl unserer kommenden Veranstaltungen:

Europe After Work: Brexit - gamble of the century?

München, 23.06.2019

 

 

Am 23. Juni 2016 haben sich die Briten mit knapp 52 Prozent für das Ausscheiden ihres Landes aus der Europäischen Union und somit für ein neues Verhältnis zur EU ausgesprochen. Die Verhandlungen über den Austritt und die künftige Gestaltung der Beziehungen liefen lange äußerst schleppend. Ende November unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs ein fast
600seitiges Austrittsabkommen, das allerdings im Januar nach einer teils grotesken Debatte im britischen Unterhaus scheiterte. Derzeit stehen nicht nur das Verhandlungsergebnis, sondernauch das Datum wieder zur Disposition. Auch Premierministerin Theresa May schließt eine Verlängerung nicht mehr aus. Am Vorabend des vorgesehenen Austrittsdatums, dem 29. März 2019, zwei Jahre nach der
offiziellen Mitteilung über den Austrittswunsch der Briten an den Europäischen Rat, möchten wir über den Prozess und die möglichen Konsequenzen sprechen. Was steht auf dem Spiel? Welche Auswirkungen hätte ein no deal-Szenario? Wie werden sich die Beziehungen zwischen Großbritannien, Deutschland und der EU verändern? Wie blicken Briten im Ausland auf die Politik im Vereinigten Königreich? Welche Handlungsmöglichkeiten bleiben
den auch intern zerstrittenen britischen Parteien? Diese und andere aktuelle Fragen beantwortet uns Dr. Robert Harrison.

 

Europe After Work

  • Donnerstag, 28.03.2019
  • 18.00 Uhr
  • Verbindungsbüro des EU-Parlaments, Bob-van-Benthem-Platz 1, München

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Europäischer Akademie, dem Vertretungsbüro des EU-Parlaments und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

 

Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung hier per Email zur Veranstaltung an.

Europa und Afrika - Eine Beziehung auf Augenhöhe?

Regensburg, 29.03. - 31.03.2019

Wie (wollen) wir leben: Europa und Afrika - Eine Beziehung auf Augenhöhe?

Unter dieser Leitfrage geht das Seminar den Beziehungen Europas zu Afrikanischen Staaten und Gesellschaften nach.

Themen des Seminars sind unter anderem gesellschaftliche Werte, globale Gerechtigkeit, Ungleichheiten im Nord-Süd-Verhältnis, Ressourcenfragen und die Entwicklungszusammenarbeit.

 

Das Angebot richtet sich ausnahmslos an Schüler/-innen zwischen 13 und 16 Jahren.


Dr. Valérie Guérin-Sendelbach leitet das Seminar für die Europäische Akademie Bayern in der Jugendherberge Regensburg.

Referent/-innen:

  • Lawrence Oduro-Saprong, interkultureller Diversity-Trainer
  • Oke Anyanwu, Bildungsreferent und Entwicklungshelfer
  • Dr. Gerald Hainzl, Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement an der Landesverteidigungsakademie, Wien

 

  • Veranstaltungsort ist die Jugendherberge Regensburg.
  • Seminarbeginn ist am 29.03.2019 um 13.15 Uhr; die Anreise soll bis 12 Uhr vor dem gemeinsamen Mittagessen erfolgen.

Detailliertere Informationen befinden sich hier im Seminarprogramm.

 

Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung hier per Email oder telefonisch unter 0 89 / 54 91 41 11 an. Anmeldeschluss ist Montag, der 18.03.2019.

 

Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie ein Schreiben mit allen weiteren Hinweisen und einer Einverständniserklärung, welche zu Seminarbeginn unterschrieben vorliegen muss. Die Teilnahme ist für Schülerinnen und Schüler kostenlos (Unterkunft und Verpflegung), Kosten für die Anreise können wir leider nicht übernehmen.

Europas Volksvertretung wird gewählt

Brüssel, 24.05.-27.05.2019

 

Die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union haben vom 23.05. bis 26.05.2019 die Möglichkeit, sich an der Wahl des Europäischen Parlaments zu beteiligen und ihre Stimme abzugeben. Dies könnte eine Richtungswahl für die EU werden. Rechtspopulistische Parteien planen die Formierung eines Bündnisses, um ihre Stimmenanteile zu erhöhen; Steve Bannon plant die Gründung einer Stiftung, um rechtspopulistische Parteien zu stärken. In Europa hat die Suche nach Spitzenkandidat/-innen begonnen. Etablierte Parteien kämpfen um höhere Zustimmungswerte, um enttäuschte Wähler/-innen zurück zu gewinnen sowie Nichtwähler/-innen zur Stimmabgabe zu bewegen.

 

Im Rahmen unseres gemeinsam mit der Volkshochschule Augsburger Land geplanten Europaseminars beschäftigen wir uns in Brüssel mit der Geschichte der Europäischen Integration, der Entwicklung des Europäischen Parlaments, beobachten die Wahlen in den Mitgliedsstaaten und setzen uns auch mit der Geschichte und Kultur Belgiens auseinander.

 

Blickpunkt Balkan - Albanien sehen und verstehen

Tirana, 08.06. - 14.06.2019

 

Das Seminar in Tirana wird sich mit sicherheitspolitischen Herausforderungen Europas auf dem Balkan und der politischen, ökonomischen und strategischen Situation in Albanien beschäftigen. Im Seminarverlauf sind u.a. Informationsbesuche bei deutschen diplomatischen Vertretungen sowie Stiftungen, ein Gespräch in der Vertretung der EU und ein Besuch des Parlaments mit Abgeordnetengesprächen geplant.

Bis 1968 war Albanien verteidigungspolitisch Teil des Warschauer Vertrages, bis das Land eigene Wege ging. Unter dem stalinistischen Regime schaffte es Albanien nicht, den Status des Armenhauses Europas hinter sich zu lassen.

Albanien ist heute Mitglied der Verteidigungsallianz NATO, hat politisch in vielen Bereichen längst Anschluss an westeuropäische Standards gefunden und bereitet sich auf einen EU-Beitritt vor.

 

Weitere Infos zum geplanten Programmablauf.

Bitte melden Sie sich hier zum Seminar an.

Migrationsströme und asymmetrische Herausforderungen im 21. Jahrhundert - sicherheitspolitische Maßnahmen und Strategien an Europas Südgrenze

Rom, 05.10.- 11.10.2019

 

 

In Italien konstituierte sich nach der Parlamentswahl eine Koalition aus Lega und 5-Sterne-Bewegung, während sich Forza Italia und Partito Democratico in der Opposition wiederfanden. Gerade im Bereich der Migrationspolitik, verantwortlich zeichnet hier Innenminister Matteo Salvini von der Lega, fährt Italien einen sehr restriktiven Kurs. Europäische- wie auch binationale Lösungen scheinen schwer zu finden. An der südlichen Außengrenze der EU gelegen, rückt Italien im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ebenfalls stärker in den Fokus. Neben der Operation Sophia findet auch eine  Frontex-Operation statt. Wir wollen uns im Rahmen dieses Europaseminars einerseits mit dem politischen System Italiens, den deutsch-italienischen Beziehungen aber auch dem Themenbereich Sicherheits- und Verteidigungspolitik widmen.

 

Das Europaseminar in Rom findet in Kooperation mit dem Jugendoffizier der Bundeswehr München statt.

Bitte melden Sie sich hier an.

 

Programm

Eine Auswahl unserer vergangenen Veranstaltungen:

Fragen an Europa: Wie viel Nationalismus verträgt die EU ?

Erlangen, 26.02.2019

 

Im Senatssaal der FAU fanden am 26.02.2019 ein Vortrag mit Diskussionen und Länderanalysen zu Spanien, Polen und Großbritannien statt. Als Experten diskutierten:

  • Dr. Andreas Fahrmeier, Professor für Neuere Geschichte, Frankfurt (M)
  • Dr. Roland Sturm, Professor für Deutsche und Vergleichende Politikwissenschaften, Europaforschung und Politische Ökonomie, Erlangen-Nürnberg
  • Daniel Lemmer, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für für Deutsche und Vergleichende Politikwissenschaften, Europaforschung und Politische Ökonomie, Erlangen-Nürnberg
  • Dr. Krysztof Ruchniewitcz, Direktor und Leiter des Lehrstuhls für Geschichte des Willy-Brandt-Zentrums in Breslau, Polen

Europaforum: "Wählen. Weshalb, warum und wie?"

München, 14.02.2019

 

Beinahe jedes Jahr kann man in Deutschland seine Stimme an der Wahlurne abgeben und damit eines der elementarsten Grundrechte in Anspruch nehmen. Angesichts der Wahlstatistiken wird klar, dass dieses Grundrecht bei Kommunal-, Land- und Bundestagswahlen sehr unterschiedlich stark wahrgenommen wird. Warum fällt - gerade bei den Europawahlen - die Wahlbeteiligung so niedrig aus? Hat es mit dem Vertrauen in die Parlamente, mit der sozialen Herkunft, dem Alter oder Geschlecht zu tun? Oder liegt es an den Wahlsystemen? Und was passiert eigentlich mit meiner Stimme, wenn ich zuhause bleibe?

 

Auf dem Podium diskutierten dazu:

  • Miriam Heigl, Fachstelle für Demokratie der LH München
  • Anton Pelinka, Central European University Budapest
  • Tobias Schwarzbözl, Geschwister-Scholl- Institut für Politikwissenschaft an der LMU München
  • Moderation: Birgit Schmitz-Lenders, Europäische Akademie Bayern

Die Veranstaltung war eine Kooperation der Europäischen Akademie Bayern und der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München. Sie fand im Forum der Münchener Stadtbibliothek am Gasteig statt.

"Europa in Bayern - Bayern in Europa"

München, 08.02.2019
 
Zu diesem Thema diskutierten Mitglieder des Bayerischen Landtags gemeinsam mit Schüler/-innen und anderen engagierten Bürger/-innen. Im Alten- und Servicezentrum Lehel teilten, unter der Moderation von Herrn Gerhard Losher, Dr. Martin Huber, CSU, Anne Franke, Bündnis 90 / Die Grünen, Markus Rinderspacher, SPD, Dr. Wolfgang Heubisch, FDP und Tobias Gotthardt, Freie Wähler, Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag um darzustellen wie Europa den Freistaat beeinflusst und welche Gestaltungsspielräume der Bayerische Landtag in der Europapolitik hat. Besonders interessiert waren die Zuschauer am Umgang mit rechtspopulistischen Parteien auf Landes- wie Europäischer Ebene. 

(vlnr.) Martin Huber (CSU), Wolfgang Heubisch (FDP), Tobias Gotthad (FW), Birgit Schmitz-Lenders, Gerhard Losher, Anne Franke (B'90/Grüne), Markus Rinderspacher (SPD), Uta Löhrer (LZpB-Bayern).
(Bildquelle: Europäische Akademie)

Europawahl - Wie, was, wen und warum?

Schweinfurt, 08.02.2019

 

Auszubildende der ZF in Schweinfurt hatten am Freitag, 08. Februar die Gelegenheit ihre Fragen zur Europawahl zu stellen und sich aktiv in Workshops mit der EU auseinanderzusetzen. In einem Prioritätenspiel diskutierten sie Thesen zur Zukunft Europas, zu aktuellen Problemen und europäischen Werten und formulierten daraus einen Forderungskatalog.

 

Im Anschluss an die Ergebnisse des vormittäglichen Workshops brachten die jungen Erwachsenen ihre Forderungen in einer Diskussion mit der EU-Parlamentsabgeordneten Frau Kerstin Westphal (MdEP, S&D-Fraktion) aktiv ein.

Arbeitsgruppen der Azubis (links und rechts) bereiten auf die Diskussion mit Frau Westphal (Mitte) vor
(Bilder: EAB mit Genehmigung ZF)

Die EU im Wahljahr 2019 - Demokratie fängt in der Schule an

Augsburg, 21.01.2019

 

"Die EU im Wahljahr 2019 – Demokratie fängt in der Schule an" – eine Europa-Fachtagung für Lehrkräfte in Schwaben. Das Europabüro der Stadt Augsburg lud am 21. Januar in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie Bayern und den Dienststellen der Ministerialbeauftragten für die Realschulen und die Gymnasien in Schwaben in den großen Sitzungssaal des Augsburger Rathauses ein. Über 50 Teilnehmende folgten dem Eröffnungsvortrag mit anschließender Diskussion von Markus Ferber, MdEP, den Fachvorträgen u.a. zur anstehenden Europawahl im Mai (Tobias Winkler, Verbindungsbüro Europäisches Parlament in München), aber auch zu „Populismus, Radikalismus, Extremismus – Blick nach rechts und die aktuelle Lage in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten“ oder „Euro, Schengen, Verbraucherschutz – warum brauchen wir die EU?“ (Ralf Knobloch, Europäische Akademie Bayern). Zum Abschluss stellte Büroleiter Markus Hodapp das Europe-Direct Informationszentrum Augsburg vor. Ebenso fand eine  Europa-Stadtführung für Schüler/-innen unter dem Motto "Die EU im Alltag erleben" statt.

Ralf Knobloch referiert zur Frage: Wo betrifft uns die EU in der konkreten Lebenswirklichkeit?

(Bildquelle: EDIC-Augsburg)

„EuropaChecker“ zur Zukunft der Europäischen Union

Würzburg, 17.01.2019

 

Am 17. Januar 2019 führten wir erneut mit dem Jean-Monnet-Lehrstuhl von Prof. Gisela Müller-Brandeck-Bocquet und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit den Europa-Checker-Workshop durch:
40 Schüler/-innen und Studierende aus Unterfranken konnten sich zur Zukunft der Europäischen Union austauschen.
Zunächst begann der Projekttag mit einem Vortrag der Lehrstuhl-Inhaberin Prof. Müller-Brandeck-Bocquet zu den aktuellen Krisenszenarien der Europäischen Union, aber auch zu Punkten, die die EU und ihre Mitgliedstaaten zusammenhält. Anschließend konnten sich die Schüler und Schülerinnen in dem von der Europäischen Akademie neu entwickelten Rollenspiel „Welches Europa wollen wir?“ selbst ausprobieren und die Zukunft der Europäischen Union diskutieren. In zugeteilten Rollen und Interessensgruppen– von einer vollständigen Auflösung der EU bis hin zu einer sehr viel stärkeren Vergemeinschaftung – diskutierten und erarbeiteten die Teilnehmenden eine Präsentation, um in einer späteren Abstimmung ihre Mitschüler und Mitschülerinnen von ihrer Vision zu überzeugen. Am Ende sprach sich die Mehrheit der Teilnehmenden für mehr Europa aus.
Der dritte und letzte Teil des Europa-Checker-Workshops bestand aus dem sogenannten „Europa Café“. Hier diskutierten die SchülerInnen mit Studierenden über aktuelle Themen der Europäischen Union und konnten so ihr Wissen anwenden und vertiefen.


Teilnehmende bei "Europachecker"

(Bildquelle: Europäische Akademie Bayern)
Univ.-Prof. Gisela Müller-Brandek-Boquet referiert
Arbeit in Themengruppen

"Ich bin Europa - und Du auch!"

Wies, 12.01.2019

 

Im Rahmen des Mitarbeiterseminars der Diözese Augsburg (Katholische Landvolkbewegung KLB) unter dem Titel „Ich bin Europa – und Du auch!“ referierte Jochen Zellner zum Thema „Europa – Friedensgemeinschaft oder Rückkehr zum Nationalismus“. Inhaltlich ging es um die Integrationsgeschichte, die Funktionsweise der europäischen Institutionen, die anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament sowie die künftigen Herausforderungen. Im Anschluss stand Herr Zellner gemeinsam mit der Europaabgeordneten Ulrike Müller den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Rede und Antwort.

Jochen Zellner beim Vortrag
(Bildquelle KLB)
Jochen Zellner mit Ulrike Müller, MdEP, Freie Wähler (oben und rechts)

Bild Dir eine Meinung!

Velden/München, 2018

 

Schon seit Anfang des Schuljahres 2018/2019 führen wir eine Kooperation mit der Mittelschule Velden durch. Das von OPENION geförderte Projekt "Bilde dir eine Meinung" erarbeitet mit Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Velden verschiedenste politische und gesellschaftliche Themen. Ziel ist es, mit der Methode der philosophischen Gesprächsführung, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Rolle in der Demokratie zu stärken und ihnen Wege zur politischen Meinungsbildung, Engagement und Eigenverantwortung zu zeigen. In den letzten Wochen wurde sich in diesem Zuge unter anderen mit Themen wie Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Gerechtigkeit in der Gesellschaft, Heimat und Identität auseinandergesetzt.

OPENION – Bildung für eine starke Demokratie ist ein bundesweites Demokratieprojekt, das Projektverbünde, bestehend aus einer Schule und einem außerschulischen Träger, fördert,  die Begegnung und Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in der Demokratie ermöglichen. In über 200 Projektverbünden erfahren Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren zeitgemäße Formen der Demokratiebildung. Unser Projekt der Europäischen Akademie Bayern und der Mittelschule Velden „Bilde dir eine Meinung“ wurde für das Schuljahr 2018/2019 von OPENION für eine finanzielle und ideelle Förderung ausgewählt und begleitet.

>>EUROPE after work<<: Der Nordirlandkonflikt - Kann die EU den Frieden bewaren?

München, 06.12.2018


Am 23. Juni 2016 stimmte eine knappe Mehrheit der Briten für einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Seitdem laufen die Brexit-Verhandlungen zwischen der britischen Regierung unter Theresa May und der EU. Dabei ist die Nordirland-Frage die vielleicht schwierigste von allen: Nachdem das Land jahrzehntelang von Unruhen, Attentaten und Bürgerkrieg beherrscht wurde, zeichnet sich seit ca. 20 Jahren ein Friedensprozess in Nordirland ab, der durch den Brexit wieder in Frage gestellt werden könnte. Seit dem sogenannten „Karfreitagsabkommen“ am 10.4.1998 herrscht in Nordirland weitestgehend Frieden.

  • Wird der Brexit den Konflikt in Nordirland wieder aufflammen lassen?
  • Wie kann ein Kompromiss aussehen, der eine harte EU-Außengrenze vermeidet?
  • Welche Folgen hat ein EU-Austritt des Vereinigten Königreichs für die Nachbarschaft Nordirlands mit Irland?
  • Welche wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen wird dies mit sich bringen?


Mit diesen und anderen Fragen befasste sich Prof. Dr. Roland Sturm bei >>EUROPE after work<< im Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München. Professor Sturm ist Politikwissenschaftler und Professor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit den Schwerpunkten Europaforschung und Politische Ökonomie. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur britischen Politik und zum Brexit.

Professor Dr. Roland Sturm referiert zum Brexit und den Folgen für den Nordirland-Konflikt.

Was ist Heimat? Lehrer/-innen und Referendar/-innen diskutierten mit Experten im Kultusministerium

München, 26.11.2018

 

Da Heimat den einen als Ort der Vertrautheit und Zugehörigkeit gilt, der Begriff aber auch polarisiert und häufig als Scharnierbegriff zwischen Politik und Emotion diskutiert wird, luden die Europäische Akademie Bayern, die Deutsche Nationalstiftung und die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit dazu ein, sich mit dem Thema Heimat in seinen unterschiedlichen Facetten auseinanderzusetzen.

 

Zur thematischen Einstimmung gaben der Kabarettist und Vorsitzende des Vereins Orienthelfer Christian Springer, sowie der Theologe Prof. Dr. Richard Schröder als Vorsitzender der Deutschen Nationalstiftung, verschiedene Perspektiven auf den Begriff ‚Heimat‘ und wie sich der Begriff in der heutigen globalisierten Welt gestaltet.

 

Unter den Teilnehmern waren Lehrerinnen und Lehrer, Studienreferendarinnen und -referendare sowie ein Schüler, welche in der Arbeitsphase mit Experten den Begriff Heimat aus verschiedenen Perspektiven intensiv diskutierten.

 

Prof. Dr. Schröder leitete den Arbeitskreis zu Heimat und Religion. Das Thema ‚Heimat ist Erinnerung‘ wurde mit der Generalsekretärin des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge Daniela Schily diskutiert.

 

Den Arbeitskreis zum Thema Bayern ist Heimat übernahm der Journalist Thomas Grasberger. Die Frage, ob Heimat Sicherheit sei oder gibt stellten sich die Teilnehmer des Arbeitskreises welchem der Brigadegeneral Helmut Dotzler vorsaß.

 

Christian Springer zeigt verschiedene Blickwinkel auf den Begriff Heimat
Exprertengespräche zu den Themen Heimat und Religion ...
... Bayern ist Heimat ...
... Heimat und Erinnerung ...
... Heimat und Sicherheit

Transatlantische Beziehungen im Stresstest? Neue Rolle für Europa in der Welt - eine Podiumsdiskussion

München, 22.11.2018

In der Hochschule für Fernsehen und Film in München gingen wir auf einer Podiumsdiskussion mit Jugendlichen am Donnerstag, dem 23.11. der Frage nach, ob sich die transatlantischen Beziehungen im Stresstest befinden.

 

Die Europäische Akademie hat in den vergangenen Tagen an drei Schulen in Bayern mit Schüler/-innen zum aktuellen Verhältnis zwischen den USA und der EU Workshops durchgeführt: Mit der Europa-Berufsschule in Weiden, der Mittelschule Markt Indersdorf und der Mädchenrealschule der Armen Schulschwestern Niedermünster aus Regensburg. Am 22.11.2018 kamen rund 160 Schülerinnen und Schüler nach München, um mit Expert/-innen zu diskutieren.

 

Auf die Fragen der Schüler/-innen antworteten:

 

  • Dr. Andrew B. Denison, Direktor des Transatlantic-Networks, Königswinter
  • Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser, Leiter der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung
  • Christian von Sydow, Partner bei McDermott Will & Emery LLP
  • Prof. Dr. Britta Waldschmitt-Nelson, Professur für Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums, Universität Augsburg
  • Moderation: Dominik Tomenendal, Europäische Akademie Bayern
Diskutant/-innen stellten sich den Fragen der Schüler/-innen

Pressefreiheit in Europa: Tschechien und die Slowakei auf Abwegen?

Regensburg, 13.11.2018

Auf der aktuellen Rangliste von Reporter ohne Grenzen sind unsere Nachbarn in Tschechien und der Slowakei um 10 bzw. 11 Plätze nach unten gerutscht. Woher rührt dieser Abstieg? Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Befragung dieskutierten an der Universität Regensburg interessierte Teilnehmende mit Wissenschaftlern und Experten übder die Pressefreiheit in den beiden Mittel-osteuropäischen EU-Mitgliedsländern.


Unter der Leitung von Dominik Tomenendal diskutierten:

  • Patrik Garaj, Editor & Reporter der Tageszeitung „Denník N“
  • Bara Prochazkova, Chefin-vom-Dienst bei dem Nachrichtenportal des Tschechischen Fernsehens
  • Dr. Markus Behmer, Professor für empirische Kommunikatorforschung an der Universität Bamberg

Ein Video von der Veranstaltung können Sie hier ansehen.

Ein Land zwischen Aufbruch und Umgestaltung: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Tunesien

Tunis, 27.10. - 02.11.2019

 

Sieben Jahre nach dem Sturz des Ben Ali Regimes und vier Jahre nach der Verabschiedung einer demokratischen Verfassung befindet sich Tunesien als einziger Staat der arabisch-muslimischen Welt auf einem guten Weg zur Vollendung seiner Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Während unseres Tunis-Aufenthaltes konnten wir uns von einer mittlerweile funktionierenden Zivilgesellschaft, von einer Wandlung des einst repressiven Polizeiapparats und vom ökonomischen Aufbruch im Land ebenso überzeugen wie davon, dass die Begleiterscheinungen des Umbruchs - hauptsächlich ökonomische und soziale Unsicherheit - das Leben der Bürgerinnen und Bürger Tunesiens nach wie vor entscheidend prägen.

Regierungsviertel in Tunis
Altstadt von Tunis
Gespräch mit Rüdiger Maack, Deutsche Welle Tunis, zum Thema Pressefreiheit
Deutsch-tunesische Wirtschaftsbeziehungen im Fokus: Gespräch mit Nathalie Boussiga, stellvertretende Geschäftsführerin der AHK-Tunis
"Fast ein sicherer Drittstaat". Spürbare Verbesserungen beim Thema Menschenrechte nach der Revolution. Gespräch mit der Heinrich-Böll-Stiftung unter Leitung von Heike Löschmann.
Gespräch mit Sami Bahri, Berater im Verfassungsgebungsprozess nach der Jasminrevolution, innerhalb des Besuchs bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tunesien

Independencia de Catalunya - Wie europäisch ist der Konflikt in Spanien ?

München, 25.10.2018

 

Zu einer Veranstaltung aus der Reihe "Europe after Work - Fachgespräche zu Europa" luden die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, die Europäische Akademie Bayern und das Verbindungsbüro des Europäischen Parlamentes ein.

 

Professor Carlos Collado Seidel, deutsch-spanischer Historiker und außerplanmäßiger Professor an der Universität Marburg, referierte und diskutierte im Anschluss mit den Teilnehmenden.

 

Veranstaltungsort war das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München

 

 

 

 

Deutsch-tschechische Jugendbegegnung in der Bildungsstätte Waldmünchen (03.10.- 07.10.2018)

Waldmünchen, 03.10.-07.10.2018

 

Eine deutsch-tschechische Jugendbegegnung fand Anfang Oktober in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen statt.

Das übergeordnete Thema des Seminars war die Presse: Medienkompetenz und  Pressefreiheit spielten eine zentrale Rolle.

Deutsche und tschechische Teilnehmende stellten im Anschluss an Gruppenarbeiten die audiovisuellen, die Print- und die neuen Medien in ihren beiden Ländern vor. Kritisch betrachteten sie zudem die Probleme der Presse- und Medienfreiheit in beiden Staaten.

 

Mit der Erstellung eines audiovisuellen grenzüberschreitenden Rad- und Wanderführers für die Region östliche Oberpfalz/Westböhmen wurden die Schüler/-innen selbst journalistisch tätig.

Ein europapolitisches Planspiel wirkte sich sehr gruppenbildend aus. Hier arbeiteten stets gemischt deutsch-tschechische Teams zusammen.

Präsentation der Arbeitsgruppen-Ergebnisse. Hier: Medien in der Tschechischen Republik
Im Planspiel arbeiten gemischte tschechisch-deutsche Teams zusammen.
Ralf Knobloch (Europäische Akademie) referiert über klassische und neue Medien sowie die zunehmende Bedrohung der Pressefreiheit in der Welt und auch in Europa.

Bild: Europäische Akademie Bayern e.V.

Welches Europa wollen wir? Unsere Wünsche an die Politik

Friedberg, 18.09.2018

 

Im Rahmen des europapolitischen Bürgerdialogs fand am Dienstag, 18. September im Begegnungszentrum Ottmaring bei Friedberg (Schwaben) ein eintägiger Workshop mit jungen Erwachsenen und Schüler/-innen der FOS und BOS in Friedberg statt.

Nach einer europapolitischen Einführung arbeiteten die Schüler/-innen in spezifischen Neigungsgruppen zu den Themen:

  • Digitalisierung: Herausforderungen und Lösungen durch die Europäischen Union

  • Schwieriger Partner Türkei: EU-Beitritt, Islam und türkische Migration in Deutschland

  • Extremismus und Populismus in Europa

  • Zwischen Russland und der EU: Die Lage in der Ukraine

Sie entwickelten gemeinsam mit Referent/-innen der Europäischen Akademie Wünsche und Anregungen zur zukünftigen Entwicklung der EU in ihren jeweils gewählten Themenfeldern. Diese Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden derzeit im Rahmen des Bürgerdialogs von der Europäischen Akademie an Abgeordnete des EU-Parlaments weitergegeben.

Ergebnispräsentation der Arbeitsgruppen im Plenum
Vortrag mit Diskussion zu den Grundlagen der EU


Vorbereitung der Ergebnisse in Arbeitsgruppen


Interaktive Sli.Do-unterstützte Umfragen für aktuelle Stimmungsbilder und -veränderungen


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Wir, die Europäische Akademie Bayern, haben eine breit gefächerte Palette an Bildungsveranstaltungen. Ständig erweitern wir unser Angebot an Europaseminaren und an internationalen Seminaren. Darüber hinaus bieten wir Wochenseminare, Wochenendseminare und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen in ganz Bayern an.

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