Liebe Freundinnen und Freunde der Europäischen Akademie,

 

auf Grund der aktuellen Lage müssen wir leider Seminare oder andere Veranstaltungsformate absagen. Natürlich werden wir Sie umgehend über etwaige Absagen informieren. Gleichermaßen arbeiten wir an der Verschiebung einzelner betroffener Veranstaltungen. Auch hierüber halten wir Sie auf dem Laufenden.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns sehr auf ein baldiges Wiedersehen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

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Wer wir sind und was wir tun.

Team

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Profis in ihrem Fach. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner.

Angebote

Unser Ziel ist es, individuell auf unsere Teilnehmer zugeschnittene Methoden einzusetzen – ausführlich, fundiert und ansprechend vermittelt – ganz gleich ob Europaseminare, Planspiele, Vorträge oder Publikationen.

Seminare

Wir planen, organisieren und veranstalten Seminare sowohl in ganz Bayern als auch in verschiedenen europäischen Städten und machen Europa-Politik anschaulich.

Akademie

Bereits seit 1976 führen wir Seminare mit europapolitischem Schwerpunkt für Jugendliche und Erwachsene durch – überparteilich und konfessionell ungebunden.

Eine Auswahl unserer kommenden Veranstaltungen und Projekte...

Kreml, Kalaschnikow, Kentucky Fried Chicken - Russland heute

Online via ZOOM

Ausgewiesene Expert/-innen in ihrem Bereich, die lange in Russland gelebt haben bzw. aus Russland sind, berichten aus ihrer Arbeit und stellen sich Ihren Fragen, Persönliche Einblicke, das Auf- und Abfangen von Vorurteilen und ein klischeefreier Blick auf unseren komplizierten, aber wichtigen Nachbarn sind das Ziel unserer neuen digitalen Vortragsreihe.

 

Ablauf: 
Jeweils Dienstag um 18.00 Uhr zwischen Arbeitsende und Ihrer Abendgestaltung ein kurzer Input mit anschließenden Fragen Ihrerseits – das Ganze knapp und bündig in 45 Minuten.

 

26. Mai - Politische Kultur in Russland, Dominik Tomenendal, Europäische Akademie Bayern 

2. Juni - Medien in Russland, Jan Lindenau, Journalist, bis März 2020 ZDF Moskau

 

9. Juni - Zivilgesellschaft in Russland: Dr. Elena Belokurova, Nordwest-Institut der Russländischen Akademie der Volkswirtschaft und des Staatsdienstes, Fakultät für Internationale Beziehungen und Politikwissenschaft St. Petersburg

 

16. Juni - Menschenrechte in Russland: Nicola Habersetzer, Politikwissenschaftlerin, bis April 2020 Human Rights Watch Russland

 

23. Juni - Die russische Wirtschaft im Zeichen von Corona, Lucie Wüster, Consultant, Weltbank

 

Anmelden können Sie sich direkt hier. Sie erhalten in der Folge eine Bestätigungsmail mit weiteren Hinweisen.

Genf - Hauptstadt der internationalen Diplomatie

Genf 04.10.-08.10.2020

 

Genf ist ein wichtiger Sitz internationaler Organisationen in der neutralen Schweiz und offizieller Amtssitz der Vereinten Nationen (UN). Im Verlauf des Seminars werden wir unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO, die Welthandelsorganisation WTO, das Internationale Komitee des Roten Kreuzes und das Büro des Hohen Flüchtlingskommissars der UN zu Informationsgesprächen besuchen.


Das Europaseminar in Zusammenarbeit mit dem Jugendoffizier Deggendorf richtet sich insbesondere an Lehrer/-innen und interessierte Bürger/-innen aus Bayern.

 
Melden Sie sich bis 06.07.2020 über diesen Link für das Seminar an.
Weitere Infos zu unserem Europaseminar finden Sie hier.

Politik erleben – Handlungsabläufe verstehen: Finanzplatz Frankfurt am Main und Bundesstadt Bonn

Frankfurt (M)/Bonn, 01.11.- 06.11.2020


Berlin erfreut sich als Bundeshauptstadt steigender Beliebtheit, die sich in Besucherrekorden ausdrückt: Auch bei den politischen Institutionen. Mit dem Bonn-Berlin-Gesetz zogen viele Ministerien vom Rhein an die Spree, allerdings blieb in Bonn eine nennenswerte Bundesverwaltung erhalten. Bonn wurde von der Bundeshauptstadt zur Bundesstadt.

Frankfurt war immer die Finanzmetropole der Republik und wird ihre Bedeutung durch den Brexit sicherlich noch steigern, wenn London kein Börsenhandelsplatz in der EU mehr ist. Mit der nach wie vor großen Bedeutung der beiden westdeutschen Städte setzen wir uns in diesem "Zwei-Metropolenseminar" auseinander. Melden Sie sich bis 03.09.2019 über diesen Link per Mail an.

 

Weitere Infos zu unserem finden Sie hier.

 

Die Maghrebstaaten - unsere Nachbarregion im Umbruch

Lichtenfels/Schney 30.11. -04.12.2020

 

Migration nach Europa hat vielfältige Ursachen. Der Maghrebraum ist eine Durchgangs- und Ursprungsregion für Migrantinnen und Migranten, die versuchen nach Europa zu gelangen.
Im vergangenen Jahr fanden Wahlen in Tunesien und Algerien statt. Zu einer vollendeten Demokratie hat sich seit dem arabischen Frühling allerdings nur Tunesien entwickeln können. In Algerien ist der Prozess der politischen Öffnung seit den 90er Jahren ins Stocken geraten, auch wenn Teile der Zivilgesellschaften Veränderungen fordern. Nebenan in Marokko versuchen Königshaus und Regierung eine langsame demokratische Transformation des einst autoritär regierten Landes. 

Im Seminar blicken wir auf die innen-, wirtschafts- und sozialpolitische Lage der Maghrebstaaten und diskutieren, wie Deutschland und Europa im Rahmen des kulturellen Austauschs und der Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik die Nachbarländer stützen und zu Partnern in den Nord-Süd-Beziehungen machen können. Ein interaktives Planspiel verdeutlicht die Herausforderungen der Migrations- und Entwicklungspolitik der EU. 

Geplante Referenten:

  • Ralf Knobloch (Politologe, Europäische Akademie Bayern)
  • Jochen Zellner (Politologe, Europäische Akademie Bayern)
  • Ali Fahimy (Politologe, Referent für politische Bildung)
  • PD Dr. Oliver Hidalgo (Politologe, Universität Regensburg)

Weiterführende Auskünfte erhalten Sie gerne bei der Europäischen Akademie Bayern unter 089 / 54 91 41 14 oder der Frankenakademie unter 09 5 71 / 97 50 0.


Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Bitte melden Sie sich bei der Frankenakademie zum Seminar an.

 

Das Seminar ist anerkennungsfähig als Bildungsurlaub in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz; in Schleswig-Holstein und Thüringen auf Anfrage.
 
Die Mindestteilnehmedenzahl liegt bei 15 Personen.

Guten Morgen, Abendland! Europa ist mehr

Im Januar 2020 hat LIFE e.V. das Projekt Guten Morgen, Abendland! Europa ist mehr gestartet. Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" bis Dezember 2024 gefördert. Es knüpft an das erfolgreich von LIVE e.V. entwickelte Diversity-Planspiel "Toledo to do" an und hat zum Ziel, weitere diversitätsbasierte, rassismuskritische historische Diversity-Planspiel-Materialien für Schule und Jugendbildung bereitzustellen.

 

Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit dem Gustav-Stresemann-Institut in Niedersachsen e.V., dem Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur e.V. und der Europäischen Akademie Bayern e.V. Es wird wissenschaftlich begleitet vom Zentrum für Bildungsintegration der Universität Hildesheim (ZBI).

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Eine Auswahl unserer vergangenen Veranstaltungen und Projekte...

"Der Green Deal ist mehr als nur Fassadenbegrünung für Europa"

Online, 05.05.2020

 

Europas „Mann-auf-dem-Mond-Moment“ sollte er werden: Mit dem Green Deal wollte Ursula von der Leyen Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt machen. Das ehrgeizige Maßnahmen-Paket soll auch nach der Corona-Krise einen nachhaltigen, klimafreundlichen Wandel erreichen und den Wiederaufbau der europäischen Wirtschaft mit ökologischen Vorzeichen gestalten - Ein Jahrhundertprojekt, das nicht nur bei einigen EU-Mitgliedstaaten auf Skepsis stößt. Wie genau soll er denn nun aussehen, der „Green Deal für Europa“ nach der Corona-Krise?
Die Veranstaltung war eine Kooperation der Europäischen Akademie Bayern, der Europa-Union München und dem Café Luitpold.
Es diskutierten:
• Lukas Köhler, MdB, klimapolitischer Sprecher der FDP-Fraktion
• Florian Siekmann, MdL, europapolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen
• Andreas Blume, Bayerische Forschungsallianz (BayFOR)
• Moderation: Pamina Oestreicher, Europäische Akademie Bayern e.V.

 

Ein Videolink der Veranstaltung findet sich zum Nachsehen hier

 

"Putin hat seinen Heiligenschein verloren" sagt Dominik Tomenendal von der Europäischen Akademie

München, 30.04.2020

Unser Studienleiter Dominik Tomenendal ist nach einem knapp einjährigen Forschungsaufenthalt aus Russland zurückgekehrt und gab eine Bewertung der innenpolitischen Lage Russlands. Nach dem zehnminütigen Experten-Input gab es wie immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Link zum Video

"Russland ist in der litauischen Politik und Gesellschaft immer der Elefant im Raum" (Dr. Buschmann, stellv. Botschafter Deutschlands in Litauen)

Vilnius, 08.03.-13.03.2020

 

Die zahlreiche Abwanderung junger Menschen aus dem kleinen baltischen Land und die durch die direkte Nachbarschaft zu Russland und Belarus geprägte angespannte verteidigungspolitische Lage: Das waren die beiden bestimmenden Themen unseres Europaseminars in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Für die Studierenden der Ludwig-Maximilians-Universität München war vor allem eindrucksvoll, welche bedeutende Rolle die NATO-Präsenz und die EU-Mitgliedschaft im Denken der Litauer für die Unabhängigkeit Ihres Landes spielt.

 

 

 

In der Diskussion mit Referent/-innen …
... der Internationalen Organisation für Migration bei den Vereinten Nationen
... des Außenministerium der Republik Litauen
… des Litauen- und Belarusbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung
... der Friedrich-Ebert-Stiftung

Bild: Europäische Akademie Bayern e.V.

Bildungsevent - "Eure Zeit für Gerechtigkeit"

München, 25.02.2020

 

Zum Thema Gerechtigkeit veranstaltete die Europäische Akademie Bayern gemeinsam mit dem Café Luitpold und Rock your Life! ein Bildungsevent für Studierende und Schüler/-innen aus dem Rock Your Life!-Mentor/-innen-Netzwerk. 

Zu Beginn philosophierten die Teilnehmenden über ihre persönlichen Auffassungen von Gerechtigkeit und legten Schwerpunkte fest, die im späteren Open Space diskutiert wurden. Bevor dieser begann, gaben Dr. Larissa Zierow (ifo Institut) und Dr. Gregor Gysi (MdB) Impulsvorträge zu ihrer Haltung und Bezügen zum Thema Gerechtigkeit. In den fünf Räumen des Open Space wurde anschließend gemeinsam mit Dr. Gysi und Dr. Zierow über Themen wie Chancen-(un)-gleichheit oder Verteilungsgerechtigkeit diskutiert. Die Ergebnisse des Open Space wurden auf Plakaten festgehalten und vorgestellt. Abschließend reflektierten alle Teilnehmenden individuell, was Gerechtigkeit für sie bedeutet und welche Gerechtigkeitswünsche sie haben.

Einschätzungen zur Gerechtigkeit in Alltagssituationen
Vortrag von Dr. Larissa Zierow über Gerechtigkeit in ihrer Arbeit und im Alltag
Dr. Gregor Gysi über seinen Bezug zu Gerechtigkeit
Diskussionen im Open Space
Festhalten von eigenen Erkenntnissen im Open Space
Präsentation der Ergebnisse des Open Space
Finale Reflexion und Gruppenfoto

Bild: Europäische Akademie Bayern e.V.

"Ihr Motto 'In Vielfalt geeint' sollte die EU auch in ihrer Iranpolitik umsetzen" (Jochen Zellner)

München, 27.02.2020

 

Wie jeden letzten Donnerstag im Monat fand auch am Morgen des 27. Februar unser Format "Good Morning Europe" im Café Luitpold statt. Bei Kaffee und Croissants referierte diesmal im Café Luitpold Jochen Zellner, M.A., stellvertretender Leiter der Europäischen Akademie Bayern und Experte für den Nahen Osten.

 

Folgeveranstaltungen finden jeweils am letzten Donnerstag im Monat statt:

26.03.2020

30.04.2020

28.05.2020  

Jochen Zellner sprach mit Teilnehmenden über die politische Lage im Iran

Bild: Europäische Akademie Bayern e.V.

Podiumsdiskussion Europaforum - Sprachenvielfalt in Europa: Chance oder Hindernis?

München, 19.02.2020 in der Stadtbibliothek am Gasteig

 

Trotz Differenzen in der Frage, welche Sprache für die Kommunikation auf europäischer und internationaler Ebene besonders geeignet ist, waren sich die pensionierte Professorin für Romanistik Krista Segermann und Louis von Wunsch-Rolshoven, Pressesprecher des Deutschen Esperanto-Bundes, einig: Kommunikation über die Sprachbarrieren Europas hinweg ist zentral, damit Verständigung möglich gemacht wird.

Das Podium wurde von Akademieleiterin Birgit Schmitz-Lenders (Mitte) moderiert.
Eine Veranstaltung von Europe-Direct, der Landeshauptstadt München, der Vertretung der EU-Kommission mit der Europäischen Akademie Bayern

Bild: Europäische Akademie Bayern e.V.

Große Resonanz beim Bürgerdialog in Memmingen

Memmingen, 03.02.2020

 

Erstmalig in diesem Jahr lud die Bayerische Staatsregierung wieder zum Bürgerforum „Europa im Dialog“ ein - dieses Mal in Memmingen. So bot sich den knapp 200 Gästen die Möglichkeit mit dem bayerischen Staatsminister für Europaangelegenheiten Dr. Florian Herrmann MdL und dem Bürgerbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Klaus Holetschek MdL über aktuelle Themen der Europa-Politik zu diskutieren. Der Memminger Oberbürgermeister Manfred Schilder begrüßte das Publikum und die beiden Vertreter der Bayerischen Staatsregierung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Stadthalle. Für den Oberbürgermeister spielte der "Austausch" in seinem Grußwort eine wichtige Rolle. So bedeute für ihn der Europäische Gedanke ein Austausch von Kulturen und vor allem, Freude an Begegnung, für die die Stadt Memmingen stehe. Das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments unterstützte das Bürgerforum gemeinsam mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, dem Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Europäischen Akademie Bayern, dem Europe Direct Informationszentrum Memmingen und der Europäischen Kommission. Im Vorfeld zum Bürgerdialog wurden Schülergruppen in drei Workshops eingeteilt, in denen sie sich mit jeweils einem Thema („Sicherheitspolitik“, „Klimaschutz“ und „Zukunft der EU“) intensiver befassten und Fragen erarbeiteten. Das Team des Europäischen Parlaments begleitete den Abend mittels Sli.do, einem Online-Fragetool, mit dessen Hilfe alle Anwesenden mit ihrem Smartphone Fragen an den bayerischen Europaminister und den Bürgerbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung richten sowie an Meinungsumfragen teilnehmen konnten. Die Ergebnisse wurden live auf einer Großleinwand verfolgt, was besonders das jüngere Publikum als abwechslungsreich und spannend bewertete. Von der oft zitierten Politikverdrossenheit junger Menschen habe er auch lange vor der Fridays for Future-Bewegung nicht viel gemerkt, so Florian Herrmann, der in der Diskussion keiner Frage auswich. Das Engagement und der rege Austausch in den Workshops bestätigten dieses Bild. Die drei Workshop-Themen bestimmten auch die Richtung des Gesprächsverlaufs am Abend. So wurde über die Zukunft der EU in Zeiten von Brexit und Digitalisierung gesprochen. Klaus Holetschek betonte mehrfach den Mehrwert von Kommunikation; so müssten unaufhörlich, insbesondere an die jüngere Generation, die Vorzüge der EU und die besonderen Werte, die sie vertritt, kommuniziert werden. Die beiden Diskutanten waren sich darin einig, dass bei einem Referendum in Deutschland über den Verbleib in der Europäischen Union eine sehr große Mehrheit pro-europäisch abstimmen würde. Doris Bimmer vom Bayerischen Rundfunk moderierte die Runde, die abschließend ein Plädoyer für die europäische Integration hielt: Langfristig habe Europa nur dann eine gute Zukunft, wenn nationale Egoismen überwunden würden. Im Anschluss hatten die Gäste die Möglichkeit, sich bei einem kleinen Empfang auszutauschen sowie an der FotoBox des Europäischen Parlaments ein Erinnerungsfoto von dem Abend zu machen. Auch das Infomaterial aller unterstützenden Institutionen war bei vielen Gästen sehr begehrt.

Workshops beim Bürgerforum
Mit Staatsminister für Europaangelegenheiten Dr. Florian Herrmann MdL in der Diskussion

Bild: Verbindungsbüro EU-Parlament

„Der BREXIT wurde größtenteils durch einen englischen Nationalismus genährt. Abspaltungen vom Vereinigten Königreich sind also in der Zukunft nicht auszuschließen.“ (Walter Brinkmann)

München, 30.01.2020

Am letzten Donnerstag startete unser Format "Good Morning Europe" im Café Luitpold in das neue Jahr 2020. Für den Experteninput konnten wir Walter Brinkmann gewinnen. Der stellvertretende Vorsitzende der Europa Union München fasste in seinem zehnminütigen Input die nächsten Schritte des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union zusammen. Dabei betonte er, dass allein ein Freihandelsabkommen zwischen beiden  Verhandlungsseiten in einem Jahr kaum realisierbar sei. Der Europaexperte Brinkmann scherzte deshalb, dass im Juli das Thema "Brexit" wieder bei Good Morning Europe diskutiert werden könne, da der britische Premier Boris Johnson bis dahin eine Verlängerung der einjährigen Übergangsfrist beantragt haben muss. Sollte er diese nicht einreichen und kein Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich vorliegt, wird es Ende 2020 zu einem harten Brexit kommen. Eine Situation, die laut Brinkmann, niemand wollen kann. Walter Brinkmann, der selbst lange im Vereinigten Königreich gelebt und gearbeitet hat, beantwortete in den restlichen 20 Minuten viele Fragen der Gäste und schuf damit für alle Teilnehmenden mehr Klarheit in die Diskussion um den Brexit.

All diejenigen, die sich über aktuelle europapolitische Themen in einer lockeren Atmosphäre informieren wollen, möchten wir zu den Folgeveranstaltungen von "Good Morning Europe" einladen: 

Am 26.03.2020, sowie am 30.04.2020, Café Luitpold, Brienner Straße 11, in München (U3/U6, U4/U5 Station Odeonsplatz)

Studienleiterin Tabea Schneider begrüßt im Namen der Europäischen Akademie Bayern die vielen interessierten Gäste.
Viele Gäste kommen vor der Arbeit zu Good Morning Europe um sich über aktuelle Geschehnisse in Europa zu informieren.
Europaexperte Walter Brinkmann hält die Einigung allein auf ein Freihandelsabkommen innerhalb eines Jahres für zeitlich nicht realisierbar.

Bilder: Dennis Haas

Europäische Dialoge - "Havel in München"

München (Stadtteilbibliothek im Gasteig / Bayerischer Landtag) 23.01.2020


Europäische Dialoge in München: Die Europäischen Dialoge wurden 2014 von der Václav-Havel-Bibliothek in Prag ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Diskussion über aktuelle europäische Themen und die Entwicklung Europas, nicht nur in Prag, sondern auch in anderen europäischen Städten zu fördern. Über regionale Identität, Umwelt und die bayerisch-tschechischen Beziehungen in der EU diskutieren in München Bernd Posselt (MdEP a. D.), Karel Schwarzenberg (Mitglied des tschechischen Parlaments und ehemaliger Außenminister der Tschechischen Republik), Tomáš Kafka (Außenministerium der Tschechischen Republik) und Rosi Steinberger (MdL, Bündnis 90/Die Grünen) und weitere Gäste.
Schüler/-innen unterschiedlicher Schulformen aus München und Waldkirchen nahmen an der Diskussion teil. Im Vorfeld hatten sie sich in einer Morgenveranstaltung im Gasteig in Workshops auf die Diskussion vorbereitet.
Die Veranstaltung war eine Kooperation der Europäischen Akademie mit dem Adalbert-Stifter-Verein, Europe Direct und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Podiumsdiskussion
Dialog im Landtag
Schüler/-innen beim Workshop im Gasteig
Ergebnisse der Arbeitsgruppen

"Gehen oder bleiben - Die Maghrebstaaten und die Flüchtlingspolitik der EU"

Würzburg, 02.12. - 06.12.2019

 

Mit Fragen der Zusammenarbeit, Entwicklung und Migration zwischen der EU und unseren nächsten Nachbarn, den nordafrikanischen Staaten, beschäftigten wir uns in dem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderten Wochenseminar.

 

Im Seminarhaus der Frankenwarte in Würzburg stellte Ralf Knobloch die innenpolitische Lage sowie die Fortschritte bei der Demokratisierung in Marokko, Algerien und Tunesien dar.

 

Ali Fahimy referierte zu Auswanderungsgründen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Lebens in den Maghrebstaaten.

 

Dr. Oliver Hidalgo legte in seinem Vortrag mit Diskussion den Fokus auf eine Vereinbarkeit von Demokratie und Islam. Teil des Seminars war auch unser von Peter Winkler geleitetes migrationspolitisches Planspiel.


Da der Maghreb nicht nur Ursprungs- sondern auch Transitraum für Migration ist, öffnete Jochen Zellner zum Abschluss den Blick in Richtung Süden und referierte über Sicherheitspolitik in den Sahel-Staaten und die Bedeutung für Europa. 

 

Seminarrunde an der Frankenwarte
Dr. Hidalgo referiert zu Demokratie und Islam

"Bundespräsident Steinmeiers Bitte um Vergebung für die deutsche Zerstörung und Vernichtung in seiner Rede" am 01. September 2019 "ist von historischer Bedeutung für die deutsch-polnischen Beziehungen und für ganz Europa"

München, 07.11.2019 

 

Im Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments referierte Eva Feldmann vom Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) der Ludwig-Maximilians-Universität München zu Problemen, Herausforderungen und Chancen der deutsch-polnischen Beziehungen.

Die Veranstaltung war ein Teil der Reihe "Europe after Work" - einer Kooperation zwischen der Europäischen Akademie, der Landeszentrale für politische Bildung, des EU-Parlaments in München. 

 

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier auf der CAP-Internetseite.

 

 

Eva Feldmann (CAP)
Rupert Grübel (LZpB), Alexander Müller (LZpB), Eva Feldmann (CAP), Birgit Schmitz-Lenders (EAB), Tobias Winkler (Vertretung des EU-Parlaments München)

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Wir, die Europäische Akademie Bayern, haben eine breit gefächerte Palette an Bildungsveranstaltungen. Ständig erweitern wir unser Angebot an Europaseminaren und an internationalen Seminaren. Darüber hinaus bieten wir Wochenseminare, Wochenendseminare und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen in ganz Bayern an.

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